Unsere kleine Kolumne

 

 

Für Sie investigativ unterwegs...

In unserem Unternehmen gibt es hin und wieder einige Dinge und Vorkommnisse von denen wir denken, dass genau das von "grossem" Interesse für Sie sein könnte.

 

Daher finden Sie an dieser Stelle hin und wieder ein paar Facts und Eindrücke hinter den Kulissen der Unternehmensgruppe Groth.

 

Gern möchten wir Sie daran teilhaben lassen und wünschen schon jetzt viel Spaß beim Lesen...!

 

 

Paul hat sich verliebt und will auswandern! Ein (Liebes) Märchen aus den eigenen Reihen…

 

Hier mal wieder einige Zeilen aus unserer kleinen Bürogemeinde.

 

Unser langjähriger Mitarbeiter und Personalberater, nennen wir ihn mal „Paul“, hat sich verliebt und wird unser Unternehmen deswegen verlassen. Bisher dachten wir, dass wir alle hier Pauls große Liebe sind. Waren wir aber anscheinend nicht wirklich. Denn nun lässt uns Paul sitzen. Einfach so…

 

Warum, wieso, weshalb will ich nun ein wenig erklären.

 

Angefangen hat alles im Oktober. Unser Paul kam auf die Idee Urlaub zu machen. An sich eine tolle Sache. Bisher beschränkte der Paul seinen Urlaub auf feuchtfröhliche Besuche von Musik- Festivals innerhalb Deutschlands oder einfach zum „faul abhängen“ in seiner Gegend. Verbunden mit ein paar Partys oder lange Computerabende mit Freunden. Wir wussten also, dass der Paul nicht weit weg von uns ist und ganz sicher bald wieder hier sein würde.

 

Doch da gab es fern ab noch Marjory - um alles zu verändern! Marjory ist hübsch, weiblich und kommt nämlich aus Ecuador und hat sich in unseren Paul verliebt. Und ich glaube unser Paul auch in Marjory. Das zumindest stellten beide im besagten Oktober fest.

 

Also ist unser Paul dieses Mal nicht zum „abhängen“ geblieben, sondern packte seine Köfferchen und besuchte die Marjory in Ecuador. Leider hatte Paul für dieses Jahr nur noch wenige Tage Resturlaub und so beschränkte sich das junge Glück auf ganze 5 Tage Gemeinsamkeit und richtig kennenlernen.

 

Paul kam also nach 7 Tagen (Flugzeit mit eingerechnet) wieder und erzählte uns, verbunden mit vielen Bildern, wie toll doch Ecuador und vor allem seine Marjory sei. Diese hat er übrigens vorher im Internet kennengelernt. (Ich hoffe nicht vom Arbeitsplatz aus)

 

Nach einigen Tagen der Begeisterung über Land, Leute, Marjory und Gegebenheiten gingen wir alle wieder unseren normalen Büroalltag nach. Bis eines Tages kurz vor Feierabend der noch immer ganz doll in Marjory verliebte Paul vor mir stand.

 

Paul wollte mal mit mir reden. Ui, ui, dachte ich. Denn der Paul kam niemals freiwillig zum einfach mal reden. Zumindest nicht, wenn es um ernste Dinge oder gar Arbeit ging. Mann musste den Paul sozusagen immer mit etwas Gewalt dazu bringen über Arbeit oder etwaige Probleme zu reden. Wie ich dann auch schnell feststellen musste, ging es vorerst nicht um Arbeit, sondern um seinen Urlaub- bzw. um die MARJORY aus Ecuador! Paul gab nun mit leiser Stimme kund, dass er in Zukunft bei und mit Marjory in Ecuador leben will und für seine liebsten Kollegen und Kolleginnen hier in Deutschland kein Platz in seinem Herzen mehr sei.

 

Gut dachte ich mir; da kann der Paul ja im Urlaub immer hin fliegen und Marjory könne, sofern es die Zeit und ihr Geldbeutel es zulässt, den Paul hier besuchen. Leider habe ich da zu schnell gedacht. Denn der Paul der will für immer zu Marjory  nach Ecuador und hier kündigen und einfach mal dort leben und uns alle zurück lassen.

 

Ich war erst einmal sprachlos und nickte mit verdrehten Augen. In den kommenden Tagen war dann der Paul das Gesprächsthema in unserer kleinen Bürogemeinde. Natürlich versuchten alle, mich eingeschlossen, den Paul zu überreden seinen Plan zu ändern, noch einmal darüber nachzudenken oder den Zeitpunkt nach hinten zu verschieben.

 

Nichts half. Denn der Paul liebt seine Marjory so sehr, dass er sich von nichts davon abhalten lassen würde. Wir haben Paul alles angeboten: Gehaltserhöhung, Kaffee direkt an den Schreibtisch, einen Nochmalnachdenkurlaubstag sowie einen Fensterplatz im Büro und vieles mehr. Nichts konnte den Paul umstimmen. Er blieb bei seinem Plan- er will dahin und lernt nun sogar seit einigen Wochen Spanisch.

 

Tja, da hat sich der Paul wohl ganz dolle verliebt. Nun sind es noch gut 4 Wochen bis zur Abreise und dann ist der verliebte Paul für immer bei seiner Marjory in Ecuador. Seine langjährigen Kollegen weit hinter sich gelassen, sich von ihnen getrennt, sie aufs Abstellgleis geführt, sie im Stich gelassen.  :-(

 

Während hier alle den Tränen Nahe sind halte ich Sie natürlich auf dem Laufenden- und sollte sich etwas ändern oder der Paul doch noch hier bleiben wollen- sage ich Bescheid!

 

Wir versuchen jedenfalls alles! (PMG)

 

Bild: Paul am Pool in Ecuador

 

 

Edit 1: Paul will wirklich weg

 

Jetzt scheint es langsam ernst zu werden! Der Paul, welcher noch immer in Marjory verliebt zu sein scheint hat erste Vorkehrungen getroffen:

Paul war heute beim TROPENINSTITUT und lies sich über etwaig anfallende Krankheiten und Impfungen informieren.

 

Die Ärzte vor Ort hatten anscheinend gleich die Euro-Scheine vor den Augen und verkauften unserem Paul jede Menge Impfungen. In Abstand von einigen Wochen muss sich nun unser Paul gegen alles Mögliche impfen lassen. So z.B. gegen Tollwut (!) und Gelbfieber. Naja, wäre er mal hier bei uns geblieben.

 

Nun hat er dicke Arme!

 

 

Edit 3: Berufsberatung/Businessplan

 

Unser (noch) Paul war gestern wieder impfen. Diesmal bei seinem Hausarzt. Etwas niedergeschlagen, also der Paul,  verlängerten wir heute ein wenig unsere Mittagspause um über Pauls Zukunft in Ecuador zu reden.

 

Bisher wollten der Paul und seine Marjory in Ecuador einen stylischen „Klamottenladen“ eröffnen. So mitten in der Hauptstadt Quito. Die Idee kam auf, da die Eltern von Marjory bereits mehrere solcher Läden in Ecuador betreiben. Nun verhält es sich aber so, dass unser Paul nicht unbedingt der Modeberater oder „Klamottenverkäufer“ ist. Insofern hatten wir hier alle unsere Bedenken da wir, ohne Paul zu Nahe zu treten, ihn eher als Gegner etwaiger Modetrends bezeichnen würden.

 

Aber Paul blieb bei seinem Plan und beschäftigte sich schon mit ersten etwaigen Zahlen und möglichen Umsätzen. Bis heute!

 

Soeben wurde uns eröffnet, dass sich Pauls Plan rapide geändert hat. Unser (noch) Paul wird nun ein Café im Herzen Quitos eröffnen! Da staunten wir nicht schlecht. Denn Pauls Kaffee-Kenntnisse beschränkten sich bisher auf einen morgendlichen frisch aufgebrühten Kaffee zu Hause und die Bedienung unserer vollautomatischen Kaffee/Espresso – Maschine bei uns im Büro. Wobei man sagen kann, dass das letzte fast exzentrisch und in extremer Häufigkeit geschah. (unser Espresso-Verbrauch wir nach Pauls ausscheiden extrem sinken) Daher meint also unser (noch) Paul er wäre der geborene Café Betreiber.

 

Nun ja, wir sind da ein klein wenig anderer Meinung, aber bis zur Abreise nach Ecuador sind es ja noch ein paar Wochen. Und wer weiß, was unser (noch) Paul bis dahin noch für Business-Plan Änderungen hervorbringt.

 

Wir warten also ab und berichten….

 

PS: Wir suchen noch immer jemanden für unseren (noch) Paul...

 

Edit 4 - Paul ist weg...

 

Nun ist es soweit! Unser Paul hatte gestern seinen letzten Arbeitstag. Wir konnten Paul doch nicht umstimmen, an seinem Businessplan hielt er bis zuletzt fest und sein Büro ist nun frei für neue Kollegen.

 

Wir wünschen Paul alles erdenklich Gute, sagen vielen Dank und vielleicht haben wir ja mal eine Filliale in Ecuador?!

 

Was ist aus Paul geworden?

 

Dieser Platz muss nun leider leer bleiben.

 

Denn von Paul haben wir seit seiner Abreise vor etwa einem halben Jahr nie wieder etwas gehört oder gelesen...

 

Sachen gibts....!

 

Aber dafür sind "wir" wieder SCHWANGER! Dazu dann später mehr...

Wir sind Schwanger!

Bevor Sie weiter lesen, setzen sich erst einmal in aller Ruhe hin, holen sich eine Tasse Kaffee und machen es sich ein wenig bequem.

 

Denn das hätte ich mir auch gewünscht bevor ich mit der nachfolgenden Neuigkeit an einem schönen und ruhigen Freitag konfrontiert wurde. Mittlerweile geht es mir wieder gut, ich habe bestimmt seit diesem einen Tag 200 Tassen Kaffe getrunken und bin entspannt. Mir kommt es schwer über meine Lippen, aber ich werde Ihnen jetzt sagen, was los ist! Bereit?

 

Ok! WIR SIND SCHWANGER! UNSER GESAMTES TEAM-

 

naja, eigentlich mehr eine Kollegin! Nun meint sicher jeder; warum denn das gesamte Team? Oh nein, nicht was Sie denken!!!!! Unsere Kollegin hat einen Mann, ist glücklich und er ist der Papa.

Blicken wir einige Wochen zurück.

 

An diesem schönen und ruhigen Freitag überraschte uns unsere liebe Kollegin mit einer klitzekleinen Neuigkeit. Es fing in etwa mit folgenden gestammelten Wortlaut an „Habt ihr mal ´nen Augenblick Zeit, ich muss mal etwas sagen, "ich glaub ich bin schwanger"! Da war er da dieser bis Dato kaum vorstellbare Satz. „ich glaub ich bin schwanger“ Was heißt eigentlich „ich glaube“? Naja- war wohl mehr ´ne Angstfloskel. Nach kurzem Atemstillstand im gesamten Team, einer Augenstarre aller Mitarbeiter und fragenden Blicken saßen wir alle wie versteinert auf unseren Stühlen im Büro- ich glaube es war unser Sozialraum. Passt ja. Hm….

 

Als Kollege und scharfer Beobachter versuchte ich nun die Blicke und Gesten der anderen zu deuten. Man konnte uns in 3 Gruppen aufteilen, welche ich mal wie folgt beschreiben möchte:

 

• die 1. Gruppe – die Kolleginnen


Das Wort SCHWANGER war noch nicht einmal ausgesprochen, ich glaube unsere Kollegin war gerade beim Ende vom „S“ da sah ich schon das funkeln und glitzern in den Augen unserer weiblichen Mitarbeiterinnen und ein Lächeln wie es breiter nicht sein konnte. Nach einer kurzen Starre kam es dann zu Freuden- und Glückwunschbekundungen. Vereinzelt hörte ich von weiter Ferne auch unterdrückte Wortlaute wie „ich will auch“ etc.

 

• die 2. Gruppe- die männlichen Kollegen


Kurz vorab: Die Stimmung war erheblich gedämpfter und die Starre hielt länger an. Auch waren Worte wie „ich will auch“ nicht zu hören. Vielmehr gab es ängstliche und fragende Blicke. Und nach einigen Sekunden verließen Sie wieder unseren „Sozialraum“

 

• die 3. Gruppe – die Chefs


Als das Wort schwanger ausgesprochen war wanderten die Augenbrauen gen Haaransatz. In Bruchteilen von Sekunden schien es, als würden Sie für neun Monate im Voraus die Dienstpläne der Mitarbeiter planen, überlegen ob man denn jetzt einen Wickelraum braucht oder gar einen Schwangerinspezialbürostuhl- mit der zweiten Gehirnhälfte wurde noch, während unsere Kollegin noch zu Ende sprach, eine Stellenanzeige entworfen. Anschließend gab es einen- naja- vielleicht nicht ganz so euphorischen Glückwunsch.

 

Nachdem nun unsere komplette Belegschaft von der Schwangerschaft erfuhr, die Frauen noch eine Stunde glücklich erzählend im Sozialraum verbrachten und unsere schwangere Kollegin im Mittelpunkt war, erholten sich so langsam alle wieder von diesem Mega-Ereignis. Schließlich war es unsere erste Schwangerschaft im Unternehmen.

 

Die Tage gingen ins Land und unsere Kollegin hatte mit einmal und fortan diese typische Haltung von schwangeren Frauen. Kennen Sie das? Man steht aufrecht, ein leichtes Hohlkreuz, das Becken nach vorne und die rechte Hand so in Höhe der Niere. Leicht nach hinten gebeugt, die Beine in leichter O-Stellung, als würde es gleich losgehen, bewegt man sich dann schwergängig vorwärts. Sieht schon wehleidig aus, so ne schwangere Kollegin;-) Einmal auf Ihre Gangart angesprochen meinte sie, „ich entlaste somit meinen Ischias“ Aha!

 

Wo wir gerade bei der Körperhaltung sind. Man glaubt ja gar nicht was eine schwangere Frau essen kann!!! Da werden Portionen in sich hinein gebracht, wo ich als nichtschwangerer Mann fast kapitulieren würde. Insofern lässt sich nun gar nicht genau sagen wo der Bauch herkommt. Im Augenblick sieht es so aus, als würde es jeden Tag kommen. Vielleicht täuscht man sich ja als Mann da auch…. (hoffentlich ließt meine Kollegin das hier erst wenn ich weit weg bin…) Man weiß es nicht….

Die nächste Sensation sollte nicht lange auf sich waren. Im Rahmen einer kleinen Mittagsrunde wurde neben einem ersten Ultraschallbild verkündet: „Es wird ein Mädchen“. Ein „ist das toll“ ging durch den Raum. Diese Botschaft sollte jedoch nicht lange Bestand haben. Eine zweite Ultraschall-Untersuchung sollte genaueres an den Tag bringen. Nach einigen Worten der Einleitung wurde seitens der werdenden Mama zwei Wochen später verkündet, dass es nun doch ein Junge wird. Im selben Augenblick fragten fast zeitgleich alle Mitarbeiterinnen wie er dann heißen solle. Und es ging ein munteres Namensvorschlag-Meeting voran. Jeder hatte natürlich den ultimativen Namen parat.

Da wir ja schließlich alle mit schwanger sind versuchen wir unsere Kollegin natürlich bestmöglich zu unterstützen. Variable Arbeitszeiten, nichts heben lassen, etwas zu ihren Essensportionen zugeben, durch Worte Mut machen und die tägliche Besorgnis, ob es denn hier Im Büro auch wirklich nicht los gehen kann. Nun ja, zur Not haben wir ja Ersthelfer und können ganz gut Googlen…

 

So, jetzt erst einmal ne Schreibpause- ich halte Sie aber auf dem Laufenden!

 

PMG

 

Edit:

Tja, nun ist einige Zeit vergangen und unsere Kollegin wird immer voluminöser, der Rücken durchgestreckter und die ersten wehwehchen nehmen ihren Anfang. Hin und wieder hört man ein leises stöhnen, ein schnaufen und Worte die ein „ach wie ist das schwer“ bekunden. Das kann ja noch was werden bis zur Geburt….


Edit 2:

Inzwischen ist unsere Kollegin nun ganz zu Hause und wird dort "weiter leiden" und sich ganz (hoffentlich) entspannt auf die Geburt vorbereiten. Tja und wir suchen noch immer eine liebevolle Vertretung für die nächsten 2 Jahre....

 

Edit 3:

Wir haben es endlich geschafft- wir alle haben entbunden! Heute, an einem kühlen Dienstag-Morgen hat unsere Kollegin, etwa vier Wochen zu früh, einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!! Theoretisch könnte ja unsere Kollegin dann gleich wieder arbeiten kommen???!!!! Oder?! Vielleicht sollte ich sie mal fragen? .... Wohl lieber doch nicht....

 

So, liebe Kollegin- falls Du das jetzt hier liest- freu Dich schon einmal- denn alle Kolleginnen und Kollegin planen gemeinsam einen SPONTAN-BESUCH bei Dir.... Als langjährige Kollegin solltest Du ja wissen, was wir alle am liebsten essen und trinken.... ;-)

 

Aufregung, Panik - wir werden berühmt....!

Dass wir eine tolle Arbeit leisten, uns alle Mühe der Welt für unsere Bewerber und Firmenkunden geben ist eigentlich ganz klar. Das wissen wir und hoffentlich auch alle die uns bisher kennengelernt haben. Doch bald werden es einige mehr sein, die uns kennen. Genauer gesagt etwa "5" Millionen! ??? !

Etwa "5" Millionen? Jeder fragt sich nun wie das? Haben die von Personalmanagement Groth tatsächlich "5" Millionen Flyer verteilt oder im Lotto gewonnen oder die größte Anzeigen-Kampagne Deutschlands gestartet oder ist ihnen die viele Arbeit zu Kopf gestiegen und sie meinten mit etwa "5" Millionen gar nur 2000???? Ich kann Sie beruhigen; nichts von dem trug sich so zu.

Jetzt wollen sie bestimmt wissen was denn nun sooooo Aufregend war?! Dann erzähl ich es mal….

Eines stressigen Vormittags klingelte mein Telefon. Den Hörer so auf der Schulter liegend, nebenbei noch am PC tippend, meldete sich am anderen Ender der Leitung eine Produktionsfirma von PRO 7! Panik! PRO 7???? Der grosse TV Sender???? Zuerst dachte ich an eine Mitarbeiter-Anfrage oder sonstiges. Dies erwies sich aber nach wenigen Sätzen als gegenstandslos. Gerne hätten wir natürlich auch PRO 7 bei der Personalsuche geholfen aber es sollte alles viel anders kommen.

Da auch PRO 7 von unser tollen Arbeit hörte fragte man uns tatsächlich ob es denn nicht möglich wäre uns und unsere Arbeit mit einem Kamerateam für eine Reportage zu begleiten. Mit aufgeregter, sicher leicht zitternder Stimme sagte ich natürlich spontan JA! Also vereinbarten wir noch einen Gesprächstermin, erhielten den besagten Drehtag und alle Informationen zu diesem. Da es PRO 7 sehr eilig hatte, sollte der besagte Drehtermin schon in einer Woche statt finden. Hilfe. Nun sollte man meinen, naja- 1 Woche da ist ja noch alle Zeit und Ruhe der Welt. Weit gefehlt. Woanders wäre es sicher so, aber ganz sicher nicht bei Personalmanagement Groth und seinen Mitarbeitern.

Denn Sie kennen sicher noch nicht unser Team, alle Mitarbeiter und vor allem nicht all unsere weiblichen Mitarbeiterinnen! Denn nur Sekunden nachdem es fest stand, dass bei uns gedreht wird gerieten gerade unsere weiblichen und sonst eigentlich sehr besonnenen Mitarbeiterinnen in absolute PANIK!

 

Als erstes kam die Frage; Hilfe- was ziehe ich nur an! Eigentlich finde ich und all meine anderen männlichen Kollegen, dass sie immer alle toll aussehen aber sie waren mit einmal alle anderer Meinung. Nicht dass es nur um die Kleidung ging, nein es ging um viel mehr!

Zwischen unseren Büros und Fluren flogen Wortfetzen herum wie; Friseur, Nagelstudio, Make UP, Falten, Kosmetikstudio, Hautglättemittel, vorherige Entspannungsmassagen und am besten 2 Tage vorher Urlaub zur körperlichen Ausgeruhtheit und Entspannung. Ferner ging es um Dekoration (ich finde bei uns sieht es auch so ganz gut aus), Blumen, Putzen, extra Fensterreinigung (war erst ein paar Tage her), Malern, Wände versetzen und vielem mehr! Hallo, was denn das???? Mit großer Mühe versuchten wir Männer all „unsere“ Damen zu beruhigen, brachten Ihnen die Tage über Kaffee, reichten andere Getränke, lobten sie permanent und versuchten sie bestmöglich zu verwöhnen, ihnen die Angst und Panik um ihr Aussehen zu nehmen. Ich kann Ihnen sagen, wir Männer hatten es wirklich nicht leicht die Woche über.

Dann kam der Drehtag, schneller als wir wollten. Nur noch kurz der Ordnung halber: wir haben keine Wände versetzt, doch nicht extra Fenster geputzt und keiner unserer weiblichen Mitarbeiterinnen färbte sich die Haare oder unterzog sich gar einer Schönheitsoperation! Puh….

 

Am besagten Drehtag waren natürlich alle noch mehr aufgeregt, diesmal auch wir Männer muss ich eingestehen. Als dann das TV Team kam, dachte ich schon sie wollen hier ein paar Wochen bleiben oder hier ihr neues Studio einrichten. Es kam nicht nur ein „einfacher“ Kameramann, nein- es kamen, so dachte ich zuerst, alle Mitarbeiter von PRO 7! Es waren gleich mehrere Kameramänner – unsere Mädels waren im übrigen sehr begeister von ihnen, einige Tonleute, einige die nur dabei waren und ein Regisseur! Kurz gesagt, „Hollywood“ im bescheidenen Bernau bei Berlin.

Zum Anfang wurde erst einmal alles technische eingerichtet, wir bekamen alle Mikrophone angesteckt, es wurde spontan etwas um dekoriert, hier und da etwas umgestellt, alle machten sich noch einmal frisch und dann ging es auch schon los. Wir wurden bei unserer Arbeit gefilmt, ein komplettes Bewerbungsgespräch mit einer echten Bewerberin wurde aufgenommen und wir mussten unzählige Fragen beantworten. Im übrigen war die Bewerberin die PRO 7 hierzu extra vorher gecastet hat, sowas von ruhig und cool drauf wie wir es auch hätten gerne wollen.

 

Tja… nach einiger Zeit gewöhnten auch wir uns an Kameras, Tonleuten und Extrem-Beleuchtung. Die Panik verschwand und im Nachhinein kann ich sagen, dass alles wunderbar geklappt hat, es Mords spannend und interessant war und unsere Kolleginnen richtig gut aussahen. Insgesamt gesehen war es ein tolle Erfahrung, auch wenn derer eine Woche voller Panik voran ging!

 

PMG

Kontakt

Personalmanagement Groth

 

Telefon - Mo.-Fr. 08-18 Uhr

 

Berlin: 030 - 94 79 15 15

Bernau: 03338 - 75 08 12

Funk: 0170 58 988 58

 

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