Unsere kleine Kolumne
An dieser Stelle finden Sie hin und wieder ein paar Eindrücke hinter den Kulissen von Personalmanagement Groth. Viel Spaß beim lesen...
Wir sind Schwanger!
Bevor Sie weiter lesen, setzen sich erst einmal in aller Ruhe hin, holen sich eine Tasse Kaffee und machen es sich ein wenig bequem.
Denn das hätte ich mir auch gewünscht bevor ich mit der nachfolgenden Neuigkeit an einem schönen Frühlingstag konfrontiert wurde. Mittlerweile geht es mir wieder gut, ich habe bestimmt seit diesem einen Tag 200 Tassen Kaffe getrunken und bin entspannt. Mir kommt es schwer über meine Lippen, aber ich werde Ihnen jetzt sagen, was los ist! Bereit?
Ok! WIR SIND SCHWANGER! UNSER GESAMTES TEAM-
naja, eigentlich mehr eine Kollegin! Nun meint sicher jeder; warum denn das gesamte Team? Oh nein, nicht was Sie denken!!!!! Unsere Kollegin hat einen Mann, ist glücklich und er ist der Papa.
Blicken wir einige Wochen zurück.
An diesem besagten Frühlingstag überraschte uns unsere liebe Kollegin mit dieser wundervollen Neuigkeit. Es fing in etwa mit folgenden gestammelten Wortlaut an „Habt ihr mal ´nen Augenblick Zeit, ich muss mal etwas sagen, "ich glaub ich bin schwanger"! Da war er da dieser bis Dato kaum vorstellbare Satz. „ich glaub ich bin schwanger“ Was heißt eigentlich „ich glaube“? Naja- war wohl mehr ´ne Angstfloskel. Nach kurzem Atemstillstand im gesamten Team, einer Augenstarre aller Mitarbeiter und fragenden Blicken saßen wir alle wie versteinert auf unseren Stühlen im Büro- ich glaube es war unser Sozialraum. Passt ja. Hm….
Als Kollege und scharfer Beobachter versuchte ich nun die Blicke und Gesten der anderen zu deuten. Man konnte uns in 3 Gruppen aufteilen, welche ich mal wie folgt beschreiben möchte:
• die 1. Gruppe – die Kolleginnen
Das Wort SCHWANGER war noch nicht einmal ausgesprochen, ich glaube unsere Kollegin war gerade beim Ende vom „S“ da sah ich schon das funkeln und glitzern in den Augen unserer weiblichen
Mitarbeiterinnen und ein Lächeln wie es breiter nicht sein konnte. Nach einer kurzen Starre kam es dann zu Freuden- und Glückwunschbekundungen. Vereinzelt hörte ich von weiter Ferne auch unterdrückte
Wortlaute wie „ich will auch“ etc.
• die 2. Gruppe- die männlichen Kollegen
Kurz vorab: Die Stimmung war erheblich gedämpfter und die Starre hielt länger an. Auch waren Worte wie „ich will auch“ nicht zu hören. Vielmehr gab es ängstliche und fragende Blicke. Und nach einigen
Sekunden verließen Sie wieder unseren „Sozialraum“
• die 3. Gruppe – die Chefs
Als das Wort schwanger ausgesprochen war wanderten die Augenbrauen gen Haaransatz. In Bruchteilen von Sekunden schien es, als würden Sie für neun Monate im Voraus die Dienstpläne der Mitarbeiter
planen, überlegen ob man denn jetzt einen Wickelraum braucht oder gar einen Schwangerinspezialbürostuhl- mit der zweiten Gehirnhälfte wurde noch, während unsere Kollegin noch zu Ende sprach, eine
Stellenanzeige entworfen. Anschließend gab es einen- naja- vielleicht nicht ganz so euphorischen Glückwunsch.
Nachdem nun unsere komplette Belegschaft von der Schwangerschaft erfuhr, die Frauen noch eine Stunde glücklich erzählend im Sozialraum verbrachten und unsere schwangere Kollegin im Mittelpunkt war, erholten sich so langsam alle wieder von diesem Mega-Ereignis. Schließlich war es unsere erste Schwangerschaft im Unternehmen.
Die Tage gingen ins Land und unsere Kollegin hatte mit einmal und fortan diese typische Haltung von schwangeren Frauen. Kennen Sie das? Man steht aufrecht, ein leichtes Hohlkreuz, das Becken nach vorne und die rechte Hand so in Höhe der Niere. Leicht nach hinten gebeugt, die Beine in leichter O-Stellung, als würde es gleich losgehen, bewegt man sich dann schwergängig vorwärts. Sieht schon wehleidig aus, so ne schwangere Kollegin;-) Einmal auf Ihre Gangart angesprochen meinte sie, „ich entlaste somit meinen Ischias“ Aha!
Wo wir gerade bei der Körperhaltung sind. Man glaubt ja gar nicht was eine schwangere Frau essen kann!!! Da werden Portionen in sich hinein gebracht, wo ich als nichtschwangerer Mann fast kapitulieren würde. Insofern lässt sich nun gar nicht genau sagen wo der Bauch herkommt. Im Augenblick sieht es so aus, als würde es jeden Tag kommen. Vielleicht täuscht man sich ja als Mann da auch…. (hoffentlich ließt meine Kollegin das hier erst wenn ich weit weg bin…) Man weiß es nicht….

Die nächste Sensation sollte nicht lange auf sich waren. Im Rahmen einer kleinen Mittagsrunde wurde neben einem ersten Ultraschallbild verkündet: „Es wird ein Mädchen“. Ein „ist das toll“ ging durch den Raum. Diese Botschaft sollte jedoch nicht lange Bestand haben. Eine zweite Ultraschall-Untersuchung sollte genaueres an den Tag bringen. Nach einigen Worten der Einleitung wurde seitens der werdenden Mama zwei Wochen später verkündet, dass es nun doch ein Junge wird. Im selben Augenblick fragten fast zeitgleich alle Mitarbeiterinnen wie er dann heißen solle. Und es ging ein munteres Namensvorschlag-Meeting voran. Jeder hatte natürlich den ultimativen Namen parat.
Da wir ja schließlich alle mit schwanger sind versuchen wir unsere Kollegin natürlich bestmöglich zu unterstützen. Variable Arbeitszeiten, nichts heben lassen, etwas zu ihren Essensportionen zugeben, durch Worte Mut machen und die tägliche Besorgnis, ob es denn hier Im Büro auch wirklich nicht los gehen kann. Nun ja, zur Not haben wir ja Ersthelfer und können ganz gut Googlen…
So, jetzt erst einmal ne Schreibpause- ich halte Sie aber auf dem Laufenden!
PMG
Edit:
Tja, nun ist einige Zeit vergangen und unsere Kollegin wird immer voluminöser, der Rücken durchgestreckter und die ersten wehwehchen nehmen ihren Anfang. Hin und wieder hört man ein leises stöhnen, ein schnaufen und Worte die ein „ach wie ist das schwer“ bekunden. Das kann ja noch was werden bis zur Geburt….
Edit 2:
Inzwischen ist unsere Kollegin nun ganz zu Hause und wird dort "weiter leiden" und sich ganz (hoffentlich) entspannt auf die Geburt vorbereiten. Tja und wir suchen noch immer eine liebevolle Vertretung für die nächsten 2 Jahre....
Edit 3:
Wir haben es endlich geschafft- wir alle haben entbunden! Heute, an einem kühlen Oktober-Morgen hat unsere Kollegin, etwa vier Wochen zu früh, einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!! Theoretisch könnte ja unsere Kollegin dann gleich wieder arbeiten kommen???!!!! Oder?! Vielleicht sollte ich sie mal fragen? .... Wohl lieber doch nicht....
So, liebe Kollegin- falls Du das jetzt hier liest- freu Dich schon einmal- denn alle Kolleginnen und Kollegin planen gemeinsam einen SPONTAN-BESUCH bei Dir.... Als langjährige Kollegin solltest Du ja wissen, was wir alle am liebsten essen und trinken.... ;-)
Aufregung, Panik - wir werden berühmt....!
Dass wir eine tolle Arbeit leisten, uns alle Mühe der Welt für unsere Bewerber und Firmenkunden geben ist eigentlich
ganz klar. Das wissen wir und hoffentlich auch alle die uns bisher kennengelernt haben. Doch bald werden es einige mehr sein, die uns kennen. Genauer gesagt etwa 20 Millionen! ??? !
Etwa 2 Millionen? Jeder fragt sich nun wie das? Haben die von Personalmanagement Groth Ltd. & Co. KG tatsächlich 2 Millionen Flyer verteilt oder im Lotto gewonnen oder die größte
Anzeigen-Kampagne Deutschlands gestartet oder ist ihnen die viele Arbeit zu Kopf gestiegen und sie meinten mit etwa 2 Millionen gar nur 2000???? Ich kann Sie beruhigen; nichts von dem trug sich so
zu.
Jetzt wollen sie bestimmt wissen was denn nun sooooo Aufregend war?! Dann erzähl ich es mal….
Eines stressigen Vormittags klingelte mein Telefon. Den Hörer so auf der Schulter liegend, nebenbei noch am PC tippend, meldete sich am anderen Ender der Leitung eine Produktionsfirma von PRO 7!
Panik! PRO 7???? Der grosse TV Sender???? Zuerst dachte ich an eine Mitarbeiter-Anfrage oder sonstiges. Dies erwies sich aber nach wenigen Sätzen als gegenstandslos. Gerne hätten wir natürlich auch
PRO 7 bei der Personalsuche geholfen aber es sollte alles viel anders kommen.
Da auch PRO 7 von unser tollen Arbeit hörte fragte man uns tatsächlich ob es denn nicht möglich wäre uns und unsere Arbeit mit einem Kamerateam für eine Reportage zu begleiten. Mit aufgeregter,
sicher leicht zitternder Stimme sagte ich natürlich spontan JA! Also vereinbarten wir noch einen Gesprächstermin, erhielten den besagten Drehtag und alle Informationen zu diesem. Da es PRO 7 sehr
eilig hatte, sollte der besagte Drehtermin schon in einer Woche statt finden. Hilfe. Nun sollte man meinen, naja- 1 Woche da ist ja noch alle Zeit und Ruhe der Welt. Weit gefehlt. Woanders wäre es
sicher so, aber ganz sicher nicht bei Personalmanagement Groth Ltd. & Co. KG und seinen Mitarbeitern.
Denn Sie kennen sicher noch nicht unser Team, alle Mitarbeiter und vor allem nicht all unsere weiblichen Mitarbeiterinnen! Denn nur Sekunden nachdem es fest stand, dass bei uns gedreht wird gerieten gerade unsere weiblichen und sonst eigentlich sehr besonnen Mitarbeiterinnen in absolute PANIK! Als erstes kam die Frage; Hilfe- was ziehe ich nur an! Eigentlich finde ich und all meine anderen männlichen Kollegen, dass sie immer alle toll aussehen aber sie waren mit einmal alle anderer Meinung. Nicht dass es nur um die Kleidung ging, nein es ging um viel mehr!
Zwischen unseren Büros und Fluren flogen Wortfetzen herum wie; Friseur, Nagelstudio, Make UP, Falten, Kosmetikstudio,
Hautglättemittel, vorherige Entspannungsmassagen und am besten 2 Tage vorher Urlaub zur körperlichen Ausgeruhtheit und Entspannung. Ferner ging es um Dekoration (ich finde bei uns sieht es auch so
ganz gut aus), Blumen, Putzen, extra Fensterreinigung (war erst ein paar Tage her), Malern, Wände versetzen und vielem mehr! Hallo, was denn das???? Mit großer Mühe versuchten wir Männer all „unsere“
Damen zu beruhigen, brachten Ihnen die Tage über Kaffee, reichten andere Getränke, lobten sie permanent und versuchten sie bestmöglich zu verwöhnen, ihnen die Angst und Panik um ihr Aussehen zu
nehmen. Ich kann Ihnen sagen, wir Männer hatten es wirklich nicht leicht die Woche über.
Dann kam der Drehtag, schneller als wir wollten. Nur noch kurz der Ordnung halber: wir haben keine Wände versetzt, doch nicht extra Fenster geputzt und keiner unserer weiblichen Mitarbeiterinnen
färbte sich die Haare oder unterzog sich gar einer Schönheitsoperation! Puh….
Am besagten Drehtag waren natürlich alle noch mehr aufgeregt, diesmal auch wir Männer muss ich eingestehen. Als dann das TV Team kam, dachte ich schon sie wollen hier ein paar Wochen bleiben oder hier ihr neues Studio einrichten. Es kam nicht nur ein „einfacher“ Kameramann, nein- es kamen, so dachte ich zuerst, alle Mitarbeiter von PRO 7! Es waren gleich mehrere Kameramänner – unsere Mädels waren im übrigen sehr begeister von ihnen, einige Tonleute, einige die nur dabei waren und ein Regisseur! Kurz gesagt, „Hollywood“ im bescheidenen Bernau bei Berlin.

Zum Anfang wurde erst einmal alles technische eingerichtet, wir bekamen alle Mikrophone angesteckt, es wurde spontan etwas um dekoriert, hier und da etwas umgestellt, alle machten sich noch einmal frisch und dann ging es auch schon los. Wir wurden bei unserer Arbeit gefilmt, ein komplettes Bewerbungsgespräch mit einer echten Bewerberin wurde aufgenommen und wir mussten unzählige Fragen beantworten. Im übrigen war die Bewerberin die PRO 7 hierzu extra vorher gecastet hat, sowas von ruhig und cool drauf wie wir es auch hätten gerne wollen.
Tja… nach einiger Zeit gewöhnten auch wir uns an Kameras, Tonleuten und Extrem-Beleuchtung. Die Panik verschwand und im Nachhinein kann ich sagen, dass alles wunderbar geklappt hat, es Mords spannend und interessant war und unsere Kolleginnen richtig gut aussahen. Insgesamt gesehen war es ein tolle Erfahrung, auch wenn derer eine Woche voller Panik voran ging!
PMG
Kontakt
Personalmanagement
Groth Ltd. & Co. KG DE
Börnicker Chaussee 1-2
16321 Bernau b. Berlin
Telefon Zentrale:
03338 70 95 95 1
03338 75 08 12
Skype: pmgroth
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